Hallo ihr Lieben, ich hoffe, euch geht es gut.
Der Mai ist eigentlich meine liebste Jahreszeit, aber dieses Jahr spielt das Wetter wirklich verrückt. Vor kurzem hatten wir noch fast 26 Grad und plötzlich wurde es wieder richtig kalt. Anfang der Woche gab es ein starkes Gewitter und am nächsten Tag ist die Temperatur sogar auf 5 Grad gefallen 😲 Dabei hatte sich mein Körper gerade erst an die Wärme gewöhnt! Aber na ja, das Wetter wird sich bestimmt bald wieder ändern.
An einem dieser Maitage war ich mit Freunden meines Partners im Prater. Er steht wirklich in jedem Reiseführer über Wien, aber als Japanerin denke ich ehrlich gesagt immer eher „hmm…“. Ich war noch nie ein großer Fan von Freizeitparks oder Achterbahnen, deshalb interessiert mich der Prater an sich nicht besonders.
Der eigentliche Grund für unseren Besuch war aber sowieso nicht der Park selbst, sondern ein Restaurant dort: das Schweizerhaus. Ein traditioneller Biergarten, den es schon seit dem 19. Jahrhundert gibt. Natürlich ist das Bier dort bekannt, aber die eigentliche Spezialität ist die sogenannte Stelze — knusprig gebratene Schweinshaxe.
Ich hatte schon oft davon gehört und Bilder gesehen, war aber noch nie selbst dort. Deshalb war ich ziemlich gespannt. Und dann kam das hier auf den Tisch!

Wow 😲
Die Stelze wiegt ungefähr ein Kilo und wird normalerweise mit 2–3 Personen geteilt. Dazu gibt es Senf, Kren und Krautsalat. Ehrlich gesagt dachte ich zuerst, dass es bestimmt viel zu fettig sein würde, aber überraschenderweise war es richtig lecker. Außen schön knusprig und innen super saftig. Irgendwie hat mich das an die Spanferkel-Partys erinnert, die wir früher manchmal zuhause hatten, als ich klein war.
Und ab hier geht es mal wieder um meine Gesundheit 😊 Wer Interesse hat, darf gerne weiterlesen!
Wie ich schon in einem früheren Beitrag geschrieben habe, mache ich seit Ende letzten Jahres eine naturheilkundliche Behandlung bei der Naturopathin Saya. Vor allem meine Hautprobleme, die mich lange belastet haben, sind inzwischen viel besser geworden.
Die Veränderungen konnte ich natürlich selbst im Spiegel sehen, aber nach fünf Monaten wollte ich nun auch wissen, ob sich im Inneren meines Körpers etwas verändert hat. Deshalb habe ich erneut Blutwerte kontrollieren lassen.
Bei den Untersuchungen Ende letzten Jahres waren vor allem drei Werte auffällig: ein erhöhter Homocysteinwert, erhöhte Eosinophile und ein niedriger Ferritinwert.
In den letzten Monaten haben wir uns besonders auf folgende Punkte konzentriert:
- schlechte Darmbakterien reduzieren
- die Darmwand regenerieren
- die Leber entlasten und unterstützen
- Versorgung mit Vitaminen, vor allem Vitamin B
Und tatsächlich konnte man die Veränderungen jetzt auch deutlich im Blutbild sehen.
Zuerst das Homocystein. Soweit ich verstanden habe, handelt es sich dabei um eine Aminosäure, die beim Eiweißstoffwechsel entsteht. Wenn der Wert zu hoch ist, soll das Risiko für Gefäßprobleme oder Arteriosklerose steigen.
Der Grenzwert meines Labors lag bei unter 12.
Bei meiner letzten Untersuchung lag ich noch bei 14, davor sogar bei 16. Deshalb habe ich in den letzten Monaten besonders auf Vitamin B geachtet, vor allem auf Folsäure sowie Vitamin B6 und B12.
Und diesmal? Der Wert lag bei 8!
Darüber habe ich mich wirklich gefreut. Für mich ist das ein Zeichen, dass mein Körper die Nährstoffe inzwischen besser aufnehmen kann.
Auch die Eosinophilen haben sich verbessert. Diese gehören zu den weißen Blutkörperchen und können bei Allergien, Neurodermitis oder anderen Entzündungen erhöht sein. Wegen meiner Hautprobleme waren meine Werte normalerweise immer ziemlich hoch.
Der Normalwert liegt unter 4. Im Dezember lag mein Wert noch bei 12, diesmal aber nur noch bei 5,8. Auch daran sieht man wohl, dass sich meine Haut langsam beruhigt.
Besonders spannend fand ich diesmal aber meinen Ferritinwert. Saya hatte mir vorher erklärt, dass sich eine Regeneration der Darmwand und die Unterstützung der Leber positiv auf eine Anämie auswirken können.
Und tatsächlich: Der Normalbereich liegt ungefähr zwischen 30 und 150. Im Dezember lag mein Ferritinwert noch bei 14, diesmal schon bei 20.
Das Überraschende daran war für mich, dass mein Wert früher trotz Eisenpräparaten eher gesunken war. Diesmal hatte ich gar kein Eisen genommen und trotzdem ist der Wert leicht gestiegen 😲 Damit hätte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet.
Inzwischen sind seit Beginn meiner Behandlung ungefähr sechs Monate vergangen und ich freue mich wirklich sehr, dass sich sowohl äußerlich als auch innerlich positive Veränderungen zeigen.
Ich glaube, viele Menschen haben gesundheitliche Probleme oder Beschwerden. Durch meine eigenen Erfahrungen habe ich aber gelernt, wie wichtig es ist, sich möglichst früh um die Ursachen zu kümmern, bevor daraus etwas Größeres wird.
Denn krank werden geht leider oft schneller als wieder gesund zu werden.
Vielen Dank, dass ihr bis zum Ende gelesen habt 😊
Bis zum nächsten Mal 🌟


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