Hallo zusammen!
Wie geht es euch?
In letzter Zeit ist es bei mir etwas ruhiger geworden. Ich habe mir irgendwo einen neuen Virus eingefangen und lag eine Weile flach. Zum Glück sind alle um mich herum gesund, also hat mein Körper wohl einfach gerade eine kleine Schwächephase gehabt, in die sich das Ganze „einschleichen“ konnte. Ich habe das Gefühl, dass es noch etwas dauern wird, bis ich wieder ganz fit bin …
Bevor mich diese lästige Erkältung erwischt hat, war ich noch mit einer meiner Deutschschülerinnen rund um das Schloss Schönbrunn spazieren. Das Wetter war an diesem Tag ziemlich wechselhaft. Mal Sonne, dann wieder Schatten, dazu Wind. Der Frühling in Wien ist ja wirklich ein bisschen launisch, da kommt der Körper manchmal kaum hinterher.

Apropos Schönbrunn… Auf dem Gelände gibt es auch einen kleinen japanischen Garten. Vielleicht habe ich darüber sogar schon einmal im Blog geschrieben. Dieser Garten wurde in den 1990er-Jahren angelegt und ist sehr natürlich gestaltet, ganz im Sinne von Wabi-Sabi. Wasser, Steine und Pflanzen sind so angeordnet, dass eine ruhige, fast meditative Atmosphäre entsteht. Ein kleiner, stiller Kontrast zur europäischen Gartenarchitektur mitten im Schlosspark.

An diesem Tag standen dort auch wunderschöne gefüllte Kirschblüten (Yae Zakura) in voller Blüte. Wir hatten wirklich Glück mit dem Timing, es war genau der perfekte Moment.
Und damit kommen wir eigentlich zum Hauptthema dieses Beitrags: Was genau war mein „neuer Versuch“?
Ich habe eine Periodenunterwäsche ausprobiert.
Dafür gab es mehrere Gründe. Einer davon ist ganz simpel. Ich möchte den Müll durch Periodenprodukte reduzieren. Jeden Monat etwas zu kaufen und danach wegzuwerfen hat mich zunehmend gestört. Außerdem war ich neugierig auf diese Art von Unterwäsche, die mir schon länger aufgefallen ist. Ein weiterer Grund, ich habe eine Werbung auf Instagram gesehen und meine Schwester Karin fand das Konzept ebenfalls interessant.
Das Produkt heißt my•mense. In den letzten Jahren gibt es ja einige Marken in diesem Bereich, aber dieses Modell hat mich besonders angesprochen. Die Bewertungen waren sehr gut, und außerdem wurde es von zwei jungen Ärztinnen bzw. medizinischem Fachpersonal entwickelt, die viel Wert auf Hautverträglichkeit, Design und schadstofffreie Materialien gelegt haben.
Besonders hervorzuheben ist die 4-Lagen-SafeLayer™ Technologie, die gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal entwickelt wurde. Sie sorgt für eine zuverlässige Absorption, bleibt dabei atmungsaktiv und ist sehr angenehm auf der Haut, und das ganz ohne schädliche Stoffe. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Unterwäsche wiederverwendbar ist. Man kann sie bis zu 12 Stunden tragen und danach einfach im Wäschenetz mit mildem Waschmittel in die Waschmaschine geben. Es gibt verschiedene Modelle für starke oder leichte Tage, und optisch sieht sie ganz normal aus, wie ganz gewöhnliche Unterwäsche.

Also habe ich mir ein Modell für starke Tage bestellt und es direkt am zweiten Zyklustag ausprobiert. Also genau an dem Tag, an dem es bei mir normalerweise am schwierigsten ist.
Normalerweise ist das der Tag, an dem ich nachts oft aufstehen muss, was ziemlich anstrengend sein kann. Auch wenn ich bereits Bio-Baumwollprodukte verwendet habe, war die Saugfähigkeit nicht immer ideal. Tampons wollte ich persönlich eher vermeiden.
Und diesmal war ich ehrlich überrascht. Keine Sorge vor Auslaufen, ich konnte die ganze Nacht durchschlafen und das trotz starker Blutung. Und noch etwas: Ich hatte dieses Mal tatsächlich keine Regelschmerzen. Ich hoffe natürlich, dass das kein Zufall bleibt …
In den letzten Jahren gibt es wirklich viele neue Periodenprodukte. Entscheidend sind für mich aber immer noch die Materialien und die Funktionalität. Starke Blutungen oder Schmerzen sind eigentlich nicht „normal“ , oft steckt eine Ursache dahinter, manchmal sogar im verwendeten Produkt selbst.
Ich persönlich glaube, dass Stoffbinden grundsätzlich eine sehr gute Lösung sein können. Aber im Alltag, besonders wenn man lange unterwegs ist oder sich viel bewegt, braucht man manchmal einfach andere Optionen. Und genau da können solche Produkte eine interessante Alternative sein.
Auch in Japan wird in diesem Bereich viel entwickelt. Wenn man mit seiner aktuellen Situation nicht zufrieden ist oder Beschwerden hat, lohnt es sich vielleicht, einmal aus einer anderen Perspektive auf solche Produkte zu schauen.
In diesem Sinne, ich wünsche euch eine schöne Zeit und bis zum nächsten Mal!


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