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Meine Haut nach etwa vier Monaten mit Naturheilkunde

Mitten im Frühling, im April. Wie geht es euch allen? Nach den warmen Ostertagen in Wien wird das Wetter langsam wieder beständiger.

Neulich war ich mit einer meiner Deutschschülerinnen in einem Wiener Café. Vielleicht kennt ihr es noch aus meinem früheren Beitrag über die Wiener Kaffeehauskultur. Ich hatte plötzlich so große Lust auf den Apfelstrudel im Cafe Ritter, dass ich einfach hinmusste.

Im Gegensatz zu den eher schweren, cremigen Torten, die man in Wien oft sieht, ist ein Strudel viel leichter. Dünner Teig, darin Äpfel und Rosinen, ganz schlicht und doch sehr gut. Im Café Ritter wird er warm serviert, und genau das macht ihn besonders. Außen leicht knusprig, innen weich, dazu eine angenehme Süße, nicht zu viel, einfach genau richtig. Buono, buono!😋

Und jetzt, nach so viel Genuss, passt das nächste Thema vielleicht nicht ganz dazu. Trotzdem möchte ich euch ein kleines Update aus meinem Alltag geben. Es geht auch um Hautprobleme, und manche würden das vielleicht nicht so gern sehen. Wenn euch das unangenehm ist, dann bleibt einfach beim Apfelstrudel!

Seit November sind jetzt etwa vier Monate vergangen, seit ich bei der Naturheilpraktikerin (Naturopath) Saya verschiedene Untersuchungen gemacht habe. Dazu gehörten eine Haaranalyse auf Schwermetalle, Bluttests, eine Analyse der Darmflora und auch ein DNA Test. Auf dieser Basis habe ich dann Schritt für Schritt an meiner Gesundheit gearbeitet.

Und wie sieht es nun aus, verglichen mit dem November, als meine Haut wirklich in einem schlechten Zustand war?

Zuerst zum Gesicht. Auch wenn die Fotos unter unterschiedlichen Bedingungen entstanden sind, sieht man den Unterschied ziemlich deutlich.

Links ist November, rechts April. Eigentlich hatte sich meine Haut schon gegen Ende Februar stark verbessert. Insgesamt hat es also etwa drei bis vier Monate gedauert. Die Entzündungen sind zurückgegangen, und die Haut wirkt wieder ruhiger und klarer.

Eine andere Stelle, die mir große Probleme gemacht hat, war die Innenseite meiner Ellenbogen.

Auch dort ist inzwischen alles abgeheilt. Wenn ich mir das jetzt anschaue, wirkt es fast unwirklich.

Was habe ich in dieser Zeit konkret gemacht? Im Mittelpunkt standen drei Dinge. Der Darm, die Leber und die Versorgung mit Nährstoffen. Auf Grundlage der Ergebnisse hat Saya mir einen genauen Plan gegeben. Ich habe Kräuter, Vitamine, Mineralstoffe und Omega Öle eingenommen und gleichzeitig meine Ernährung umgestellt. Milchprodukte habe ich komplett gestrichen. Stattdessen habe ich bewusst auf gutes Eiweiß, viel Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler und auch auf sogenannte resistente Stärke geachtet.

Was mich dabei am meisten überrascht hat, war eine ganz einfache Erkenntnis. Vieles von dem, was ich früher gegessen habe, kam im Körper offenbar gar nicht richtig an. Erst als sich mein Darm erholen konnte, die Darmwand stabiler wurde und ich auch meine Leber gezielt unterstützt habe, hat sich wirklich etwas verändert. Die Haut hat darauf fast sofort reagiert.

Ich hatte vorher schon eine gewisse Ahnung, wo das Problem liegen könnte. Aber wenn man alles alleine ausprobiert, kommt man irgendwann nicht weiter. Durch die genauen Analysen wurde klar, was ich tun muss. Und genauso klar wurde auch, worauf ich in Zukunft achten sollte.

Die eigentliche Herausforderung beginnt jetzt. Nämlich nicht wieder in alte Muster zurückzufallen. Das ist gar nicht so leicht. Und doch ist es entscheidend. Ein Körper, in dem irgendwo ständig eine stille Entzündung abläuft, ist nicht im Gleichgewicht. Man spricht auch von Silent Inflamation. Ich habe das Gefühl, dass solche Prozesse sich irgendwann bemerkbar machen, wenn man sie ignoriert. Die Haut zeigt einem das ziemlich ehrlich. Für mich ist sie wirklich wie ein Spiegel der inneren Organe.

Nebenbei gab es auch Themen wie hormonelle Schwankungen und Eisenmangel. Interessanterweise habe ich auch hier nach etwa vier Monaten Veränderungen bemerkt. Ob sich das langfristig stabilisiert und ob sich der Eisenmangel auch ohne zusätzliche Präparate verbessert, darüber schreibe ich vielleicht beim anderen Mal.

Bis bald 🌟

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この記事を書いた人/Autorin dieses Artikels

In Japan aufgewachsen, jetzt in Wien lebende Phytotherapeutin.
Hobbys: Fotografie und Bloggen!

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