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Reise nach Korfu – Teil 2

Hallo zusammen! Hier ist wieder Elisa.

Der Juni ist auch schon fast vorbei und Wien zeigt sich momentan von seiner heißesten Seite. Seit Tagen liegen die Temperaturen deutlich über 35 Grad, Regen ist nicht in Sicht und unser Schlafzimmer hält sich bei 28 bis 30 Grad. Zwar ist die Hitze hier meist trocken, aber wenn es in der Wohnung genauso warm wird wie draußen, merkt man irgendwann doch, dass der Körper nicht mehr so richtig mitspielen möchte. Für dieses Wochenende sind sogar knapp 40 Grad angesagt. In Gegenden ohne Klimaanlage wird der Ventilator wohl zum wichtigsten Haushaltsgerät überhaupt. Ich glaube, es wird langsam Zeit, dass wir uns endlich einen ordentlichen Ventilator zulegen ☝

Trotz der Hitze möchte ich heute an meinen letzten Beitrag über Korfu anknüpfen. Nach dem ersten Teil über die Insel selbst folgt diesmal der kulinarische Teil unserer Reise. Lehnt euch also entspannt zurück und lasst euch zumindest auf den Fotos ein bisschen den Appetit anregen.

Wenn ihr an die griechische Küche denkt, was fällt euch als Erstes ein?

Bei mir waren es sofort Moussaka und griechischer Salat. Ehrlich gesagt hatte ich davor gar nicht so viele griechische Gerichte probiert und kannte die Küche daher nur oberflächlich. Diese beiden Klassiker wollte ich allerdings unbedingt einmal im Original probieren. Also haben wir am ersten Tag beim Bummel durch die Altstadt nach einem Restaurant gesucht, in dem wir typisch griechisch essen konnten.

Und hier ist er, der berühmte griechische Salat.

Ich mache ihn in Österreich selbst regelmäßig zu Hause. Meist schneide ich Gurken, Tomaten, Zwiebeln, Oliven und Feta klein und würze alles mit Oregano, Olivenöl und etwas Salz. In Griechenland sah der Salat allerdings ein wenig anders aus. Oliven waren überraschenderweise oft gar nicht dabei, dafür grüne Paprika. Je nach Restaurant variieren die Zutaten zwar etwas, aber eines war überall gleich: Der Feta wird nicht zerbröselt, sondern als großes Stück einfach obenauf gelegt. Man nimmt sich dann selbst Stück für Stück davon.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Gemüse. Die Tomaten und Gurken hatten ein unglaublich intensives Aroma und waren ehrlich gesagt mit dem, was man normalerweise in Österreich bekommt, kaum zu vergleichen. Man merkt einfach, wie sehr Geschmack auch von der Region abhängt.

Als Nächstes stand natürlich Moussaka auf dem Programm.

Der Name soll übrigens aus dem Türkischen stammen und das Gericht wird in unterschiedlichen Varianten im gesamten Mittelmeerraum und auch in Ägypten gegessen. Die griechische Version besteht aus Melanzani, Tomaten, Erdäpfeln und Zwiebeln, die gemeinsam mit faschiertem Lammfleisch geschichtet werden. Darüber kommen Béchamelsauce und Käse, bevor alles im Ofen gebacken wird.

Und was soll ich sagen? Es war wirklich hervorragend.Die Béchamelsauce war wunderbar cremig und locker. Besonders gut gefallen haben mir aber die Gewürze. Muskat und Zimt geben dem Ganzen ein ganz besonderes Aroma. Nach diesem üppigen Abendessen waren wir jedenfalls mehr als satt.

Am nächsten Tag ging das Schlemmen direkt weiter.

Zu Mittag gab es Souvlaki.

Im Grunde handelt es sich dabei um gegrillte Fleischspieße. Dazu wird Tzatziki serviert, eine cremige Joghurtsauce mit Gurken und Knoblauch. Das Fleisch war wunderbar saftig und leicht rauchig vom Grill, aber die eigentliche Hauptrolle spielte für mich eindeutig das Tzatziki. Diese Kombination passt einfach perfekt zusammen.

Am Abend wollten wir dann die Gelegenheit nutzen und uns etwas Besonderes gönnen. Wenn man in Österreich lebt, ist die Auswahl an frischem Fisch und Meeresfrüchten doch eher begrenzt. Gerade deshalb genieße ich es umso mehr, wenn wir in einem Land am Meer unterwegs sind.

Für das Abendessen hatten wir im Restaurant Fishalida reserviert. Dort werden frische Fische und Meeresfrüchte verarbeitet, die am selben Tag gefangen wurden. Von den vielen guten Gerichten möchte ich euch zwei besonders in Erinnerung gebliebene vorstellen.

Zuerst gab es einen Salat mit Burrata und Sardellen.

So einfach die Zutaten auch klingen mögen, jeder einzelne Bestandteil kam geschmacklich wunderbar zur Geltung. Es war eines dieser Gerichte, die man nicht mehr vergisst. In solchen Momenten denke ich immer wieder, wie viel Kreativität in wirklich guter Küche steckt. Dieses Gericht würde ich zu Hause unglaublich gern einmal nachmachen.

Als Hauptgericht habe ich mich für ein Wolfsbarschgericht entschieden.

Der Fisch war perfekt gegrillt und harmonierte wunderbar mit dem Gemüse und der Sauce. Da ich in Japan aufgewachsen bin, bekomme ich zwischendurch immer wieder Lust auf richtig frischen Fisch. Europa hat da einen großen Vorteil. Man steigt einfach in den Flieger oder ins Auto und schon ist das Meer nicht mehr weit entfernt.

Zum Schluss möchte ich euch noch zwei Dinge zeigen, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind.

Das erste war geschmortes Lamm.

Lamm verbindet man oft mit einem recht intensiven Eigengeschmack. In Griechenland war das allerdings überhaupt nicht der Fall. Das Fleisch war unglaublich zart, saftig und voller Aroma. Genau solche Überraschungen machen für mich einen Teil des Reizes am Reisen aus. Man entdeckt Dinge, die man zu Hause kaum essen würde, und verliebt sich plötzlich in neue Geschmäcker.

Dessert haben wir auf dieser Reise eigentlich kaum gegessen. Am letzten Abend entdeckten wir dann aber doch noch ein Tiramisu-Geschäft. Dort gab es klassisches Tiramisu und eine Variante mit Pistazie. Vor dem Laden standen viele junge Leute, also beschlossen wir spontan, uns eines zu teilen.

Und ja, Tiramisu ist einfach immer eine gute Idee.

Pistazie scheint momentan ohnehin überall im Trend zu sein und erstaunlicherweise passt sie wirklich zu fast allem. Nach diesem Dessert hatte ich sofort wieder Lust, selbst einmal Tiramisu zu machen.

Wie hat euch unser kleiner kulinarischer Ausflug nach Korfu gefallen?

Korfu ist für mich eine Insel, die sowohl landschaftlich als auch kulinarisch unglaublich viel zu bieten hat. Wenn ihr einmal die Gelegenheit habt, kann ich euch einen Besuch wirklich ans Herz legen.

Bis zum nächsten Mal!

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この記事を書いた人/Autorin dieses Artikels

In Japan aufgewachsen, jetzt in Wien lebende Phytotherapeutin.
Hobbys: Fotografie und Bloggen!

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