Hallo ihr Lieben! Wie geht es euch?
Jetzt ist der Mai auch schon fast vorbei. Kaum zu glauben, dass wir bald schon wieder bei der Hälfte von 2026 angekommen sind. Eigentlich mag ich diese Jahreszeit ja sehr gern. Nicht zu heiß, nicht zu kalt, einfach angenehm. Heuer kommt mir allerdings vor, als hätte es schon viel geregnet. Wobei ein bisschen Regen natürlich auch dazugehört.
An einem dieser Maitage war ich übrigens mit meiner Schwester Karin im Musical „Das Phantom der Oper„. In Wien läuft die Produktion tatsächlich schon seit über zwei Jahren und diesen Sommer dürfte dann endgültig Schluss sein. Im Februar war ich bereits mit meiner anderen Schwester in Maria Theresia, und ich muss sagen, Musicals haben schon ihren eigenen Zauber.
Mit ”Das Phantom der Oper“ verbindet man natürlich sofort die berühmten Lieder von Sarah Brightman. Die Musik kannte ich also schon lange, aber die Geschichte selbst hatte ich davor kaum wirklich erlebt. Dementsprechend groß war die Vorfreude.

Mit „Das Phantom der Oper“ verbindet man natürlich sofort die berühmten Lieder von Sarah Brightman. Die Musik kannte ich also schon lange, aber die Geschichte selbst hatte ich davor kaum wirklich erlebt. Dementsprechend groß war die Vorfreude.
Gespielt wird das Ganze im Raimund Theater. Jedes Mal denke ich mir dort: „Moment mal, hier steht ein Theater?“ Irgendwie liegt es an einem Ort, an dem man es nicht unbedingt erwarten würde. Das Haus selbst hat übrigens eine lange Geschichte und stammt aus dem Jahr 1893. Schon von außen wirkt alles sehr elegant und traditionsreich, aber auch innen hat das Theater eine ganz besondere Atmosphäre.
Diesmal war das Erlebnis auch ein bisschen anders als die Musicals, die ich bisher gesehen habe. Durch die Elemente aus Oper und Ballett wirkte alles deutlich dramatischer und intensiver. Die Geschichte selbst ist ja ziemlich düster und geheimnisvoll, und es gab einige Szenen, bei denen man richtig zusammenzuckt. Gleichzeitig war ich komplett in die Handlung hineingezogen und plötzlich waren zweieinhalb Stunden vorbei.
Das Ende hatte dann etwas wunderbar Melancholisches. Irgendwie traurig, aber schön. Jedenfalls hat mich der Abend wieder daran erinnert, wie besonders solche Theaterbesuche eigentlich sind. Ich glaube, ich sollte wirklich öfter gehen!
Aber genug von der Vorrede.
In letzter Zeit trinke ich nämlich etwas, das bei mir langsam den Kaffee ersetzt. Genauer gesagt, sogenannten Löwenzahnkaffee.

Meiner ist von SONNENTOR und wird aus gerösteten Löwenzahnwurzeln hergestellt. Der Name ist dabei fast schon herrlich ehrlich „Falscher Kaffee„. Irgendwie passend, denn richtiger Kaffee ist es natürlich nicht. Trotzdem erinnern Farbe und diese leicht herbe Bitterkeit erstaunlich stark daran.
Der große Vorteil ist allerdings, dass kein Koffein enthalten ist. Gerade für Menschen, die empfindlich auf Koffein reagieren oder bewusst darauf verzichten möchten, ist das wirklich angenehm.

Dazu kommt, dass Löwenzahn allgemein als ziemlich wohltuend gilt. Das enthaltene Kalium kann helfen, überschüssiges Wasser auszuscheiden, Inulin unterstützt den Darm und die Bitterstoffe regen die Verdauung an. Oft hört man auch, dass Löwenzahn die Leber unterstützen soll. Lustigerweise war genau dieser Inhaltsstoff auch in den Kapseln enthalten, die ich einmal zur Unterstützung der Leber genommen habe.
Vom Duft her unterscheidet sich das Getränk zwar klar von Kaffee, geschmacklich kommt es aber erstaunlich nahe heran. Vor allem die Bitterkeit erinnert stark daran. Man kann ihn schwarz trinken oder mit Milch, Hafermilch und Ähnlichem kombinieren. Funktioniert alles ziemlich gut.
Ich selbst vertrage Koffein leider nicht besonders gut und habe deshalb länger nach einer Alternative gesucht. Ehrlich gesagt war ich anfangs skeptisch, weil es eben doch „nur“ Löwenzahn ist. Aber überraschenderweise schmeckt es wirklich gut. Die leichte Bitterkeit sorgt außerdem dafür, dass man nicht automatisch Tasse um Tasse trinkt. Und wenn es nebenbei noch gut für den Körper ist, nehme ich das natürlich gern mit.
Was mir übrigens erst aufgefallen ist, nachdem ich Kaffee reduziert hatte: Manche Beschwerden hängen vielleicht stärker damit zusammen, als man denkt. Nervosität, innere Unruhe, Gereiztheit oder sogar Hautprobleme können manchmal auch durch Koffein oder bestimmte Inhaltsstoffe im Kaffee verstärkt werden.
Natürlich ist Kaffee nicht automatisch schlecht. Ich verstehe absolut, warum so viele Menschen ihn lieben. Dieser Duft allein ist ja schon gefährlich verführerisch. Aber falls man sich ständig gestresst oder unruhig fühlt, kann es durchaus interessant sein, einfach einmal eine Zeit lang darauf zu verzichten und zu beobachten, was sich verändert.
Und damit verabschiede ich mich für heute.
Bis zum nächsten Mal!


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