Hallo ihr Lieben, hier ist wieder Elisa!
Bald ist der März vorbei. Wie geht es euch? Ich selbst gehe schon seit langer Zeit sehr gerne in der Natur spazieren. In letzter Zeit nehme ich dabei immer öfter meine Kamera mit und mache mich auf den Weg in den Wald. In diesem Beitrag stehen die Fotos etwas mehr im Mittelpunkt. Ich hoffe, sie sind eine kleine Wohltat für die Augen und ihr habt bis zum Schluss Freude daran.
Das hier ist einer meiner Lieblingsorte in einem Wald, den ich sehr häufig besuche.

Der Weg geht leicht bergauf, und wenn ich zwischen dem frischen Grün und dem warmen Sonnenlicht langsam hinaufgehe und dabei tief die klare Luft einatme, fühlt sich sowohl der Kopf als auch der Körper wieder ganz leicht an.
Hier möchte ich auch kurz etwas erzählen, das ein wenig in Richtung Phytotherapie geht. Im Wald sind nämlich viele flüchtige Stoffe in der Luft, die von den Bäumen abgegeben werden. Man nennt sie Phytonzide. Man könnte sie vereinfacht auch mit ätherischen Ölen vergleichen. Für die Pflanzen selbst erfüllen sie verschiedene Aufgaben. Sie helfen bei der Heilung von Verletzungen, wirken gegen Bakterien, dienen der Kommunikation und sogar der Geruchsneutralisierung. Wenn wir diese Stoffe einatmen, kann das wiederum positiv auf unser vegetatives Nervensystem wirken und uns helfen, uns zu entspannen. Die Natur ist wirklich erstaunlich gut gemacht.
Schon seit vielen Jahren gibt es den Begriff Waldbaden. Interessant ist, dass sich dieser Ausdruck inzwischen auch überall auf der Welt verbreitet hat. Dort wird er oft einfach als „Shinrin yoku“ übernommen und als eine Form der Naturtherapie verstanden.
Jetzt gehen wir einfach weiter durch den Wald.

Hier seht ihr eine Knospe mit Morgentau. Das Licht der aufgehenden Sonne spiegelt sich darin und lässt alles wunderbar glitzern.

Und jedes Jahr um diese Zeit tauchen auch wieder die Primeln auf. Sie sind erstaunlich robust gegenüber der Kälte und blühen mit so viel Energie, dass man beim Anblick selbst gleich neue Kraft bekommt.

Ein Stück weiter entdecke ich eine besonders auffällige Blume. Es handelt sich um das Scharbockskraut. Interessanterweise ist es eine Pflanze, die im Sommer gar nicht blüht. Sie zieht sich dann zurück und macht eine Art Sommerruhe. In der Frühlingssonne leuchten die Blüten besonders schön und wirken fast warm.

An dieser Stelle möchte ich euch noch einen etwas ungewöhnlichen kleinen Vogel zeigen. Aus der Ferne sieht er aus wie eine ganz normale Kohlmeise. Aber vielleicht hat er sich über den Winter ein wenig zu viele Reserven angefuttert. Er scheint nämlich etwas zu schwer zu sein und schafft es kaum, richtig abzufliegen. Andere Kohlmeisen verschwinden normalerweise sofort, sobald sie ein Geräusch hören. Diese hier blieb einfach sitzen und konnte sich kaum bewegen. Vielleicht hat sie sich über den Winter einfach zu gut versorgt. Ein bisschen tat sie mir schon leid. Hoffentlich wird sie im Frühling wieder fit und kann bald wieder munter durch den Wald fliegen.

In dieser Jahreszeit sieht man auch häufig Buntspechte. Ihr Alltag besteht darin, an den Bäumen zu klopfen. An vielen Stellen im Wald hängen kleine Futterkästen, und dort konnte ich einen beim Essen beobachten. Besonders schön finde ich die kräftigen Farben an Kopf und Schwanz.

Und zum Schluss begegnen wir noch einem Tier, das auch in meinem Blog immer wieder auftaucht, einem Eichhörnchen. Gerade in dem Moment, als ich das Foto gemacht habe, war es ganz vertieft darin, eine Nuss zu knabbern. Erst später, als ich die Bilder am Computer angesehen habe, ist mir aufgefallen, dass es dabei frech die Zunge herausstreckt. Das hat mich wirklich überrascht. Dieser kleine freche Gesichtsausdruck ist einfach zu süß.
Wie haben euch die Bewohner des Frühlingswaldes gefallen? Wenn sich die Jahreszeiten verändern, zeigt sich der Wald jedes Mal von einer ganz neuen Seite. Ich hoffe sehr, dass ich euch auch im Sommer wieder ein paar Eindrücke aus dem Wald mitbringen kann.
Vielen Dank, dass ihr bis zum Ende gelesen habt. 🌿


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