Hallo zusammen, hier ist Karin.
Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest und konntet ein paar ruhige Tage genießen.
Bei uns läuft es inzwischen schon fast „traditionell“ ab: Zwei Tage vor Weihnachten hat es mich wieder erwischt, Fieber, ab ins Bett. Zum Glück diesmal nur kurz und ohne Medikamente war ich rechtzeitig zum Fest wieder auf den Beinen. Der Auslöser war wohl der Kleine, der sich im Kindergarten etwas eingefangen hatte. Schon die ganze Woche davor hat er nachts geschnieft, und kaum war ich fieberfrei, bekam er einen Krupphusten-Anfall. Die letzten Nächte waren also, sagen wir, eher schlafreduziert. Und jetzt zeigt auch mein Mann erste Anzeichen. Der Einzige, der noch standhaft ist, ist der Große. Rotznase ja, aber sonst topfit und voller Energie, er genießt seine allererste Winterferienwoche in vollen Zügen. Wenn er diesmal nicht krank wird, dann ist er wirklich robust geworden. Das freut mich total!
Zum Jahresabschluss möchte ich ein bisschen darüber erzählen, wie wir die Weihnachtszeit verbracht haben. Rund um Wien hatten wir dieses Jahr tatsächlich weiße Weihnachten, zum ersten Mal seit 2010! Als wir am 24. morgens aufgestanden sind, hat es schon leicht geschneit. Wir haben das Auto vollgeladen und sind durch ein ordentliches Schneetreiben zu meinen Schwiegereltern gefahren. Am Nachmittag lag dann genug Schnee, dass die Kinder draußen toben konnten: Der Große hat eifrig Schnee geschaufelt, der Kleine rannte quietschend durch die frische Schneedecke. Bei uns gilt: Solange niemand mit Fieber im Bett liegt, geht’s raus an die Luft, auch mit Schnupfen. Ein bisschen frische Kälte tut einfach gut, und den Kindern hilft das Toben draußen sowieso.

Als es langsam dämmerte, haben wir, wie jedes Jahr, einen Weihnachtsspaziergang gemacht. Dieses Mal ging es im leisen Schneefall hinauf zum Stift Lilienfeld. Kaum jemand war unterwegs, die Straßen lagen still, und über allem lag nur der Klang der Kirchenglocken. Endlich wieder dieses Gefühl von: „Ja, jetzt ist wirklich Weihnachten.“



Zurück zu Hause war dann endlich Bescherung, der Moment, auf den die Kinder schon seit Tagen hingefiebert haben. Strahlende Augen, raschelndes Papier, aufgeregte Stimmen. Was für ein schöner Abend! Welche Spielsachen dieses Jahr bei uns eingezogen sind, erzähle ich euch ein andermal, da steckt genug Stoff für einen eigenen Beitrag drin.

Am 25. Stand, auf Wunsch des Großen, Schneemannbauen auf dem Programm. Nur… wirklich viel Schnee war nicht liegen geblieben. Also auf in den Stiftspark, ein bewaldetes Gelände hinter dem Stift Lilienfeld, wo früher ein kleiner Tiergarten war. Heute ist es ein frei zugänglicher Park mit alten, teils exotischen Bäumen, gemütlichen Wegen und ein bisschen „vergessenem“ Charme. Dort fanden wir tatsächlich noch ein bisschen mehr Schnee, allerdings eher pulvrig. Der Große hat tapfer versucht, eine große Schneekugel zu rollen, aber die ist einfach nicht richtig gewachsen. Am Ende hat Papa ausgeholfen und zumindest irgendeine Form hingekriegt. Für einen majestätischen Schneemann hat es noch nicht gereicht, vielleicht ja beim nächsten Schneefall.


Nach ein paar extrem milden Jahren hat sich dieses Weihnachten endlich wieder winterlich angefühlt. Dass die Kids trotz Erkältung so viel Spaß hatten, das war das Schönste.
Zum Schluss möchte ich euch danke sagen: Danke, dass ihr 2025 hier mitgelesen, kommentiert und uns begleitet habt. Ich freue mich auf viele neue Themen im kommenden Jahr, und darauf, sie mit euch teilen zu dürfen. Passt in der hektischen Jahresendzeit gut auf euch auf, bleibt gesund, und rutscht wunderbar ins neue Jahr hinein! Alles Liebe und bis bald!


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