{"id":2837,"date":"2026-01-17T21:00:00","date_gmt":"2026-01-17T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/mathae.jp\/blog\/?p=2837"},"modified":"2026-01-14T02:17:04","modified_gmt":"2026-01-13T17:17:04","slug":"heilung-an-der-wurzel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mathae.jp\/blog\/de\/heilung-an-der-wurzel\/","title":{"rendered":"Heilung an der Wurzel"},"content":{"rendered":"\n<p>Hallo ihr Lieben, hier ist Elisa!<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist weiterhin kalt, wie geht es euch?<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren gab es im Winter in Wien kaum Schnee, aber dieses Jahr hat es schon ein paar Mal kr\u00e4ftig geschneit. Der Schnee in der Stadt ist zwar oft nicht sehr sauber, aber wenn es am n\u00e4chsten Tag wieder aufklart, sieht die Landschaft manchmal richtig sch\u00f6n aus.<\/p>\n\n\n\n<p>An einem Tag im J\u00e4nner habe ich meine Gummistiefel angezogen und bin zum Schloss Sch\u00f6nbrunn spazieren gegangen. Das Schloss habe ich schon \u00f6fter in meinem Blog erw\u00e4hnt, aber nicht nur der Park im Sommer mit seinem Gr\u00fcn passt gut, auch die Gloriette auf dem H\u00fcgel sieht mit Schnee sehr sch\u00f6n aus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image2-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2816\" style=\"width:642px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image2-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image2-300x225.jpeg 300w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image2-768x576.jpeg 768w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image2-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image2-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Kontrast zwischen dem blauen Himmel, dem wei\u00dfen Schnee und dem Maria-Theresien-Gelb der Geb\u00e4ude ist wirklich besonders. Es war zwar so kalt, dass mir die H\u00e4nde fast eingefroren sind, aber die klare Luft hat den Morgen sehr angenehm gemacht. \ud83c\udf1e<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Jetzt komme ich zum Thema des Titels. Ich habe vor \u00fcber zehn Jahren zum ersten Mal alleine mit dem Bloggen angefangen. Damals habe ich Klavier an der Universit\u00e4t studiert und Schreiben war mein Hobby. Und ich wollte ein bisschen \u00fcber mein Musikleben in Wien im ehmaligen Blog erz\u00e4hlen. Einige Jahre sp\u00e4ter habe ich dann die Erfahrung gemacht, die auch die Grundlage f\u00fcr unseren Blogbeitrag bildet, &#8220;das Absetzen von Steroiden&#8221;. Das war im Januar 2016, also genau vor zehn Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Absetzen von Steroiden geht es hier um das Stoppen der langj\u00e4hrigen Anwendung von steroidhaltigen Cremes, die bei Hautentz\u00fcndungen, wie zum Beispiel Neurodermitis, eingesetzt werden. Im K\u00f6rper werden eigentlich Steroidhormone wie Cortisol produziert, die helfen, Entz\u00fcndungen der Haut zu regulieren. Wenn dieses Gleichgewicht durch verschiedene Ursachen gest\u00f6rt wird, treten Hautentz\u00fcndungen auf. Die \u00e4rztlich verschriebenen Steroidcremes sind k\u00fcnstliche Steroide. Ich habe angefangen, sie als Jugendliche bei leichten Hautproblemen zu verwenden. (Mehr zum Absetzen der Steroide findet ihr <a href=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/de\/gefuhle-nach-dem-absetzen-von-steroiden\/\">hier<\/a>.)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anwendung war t\u00e4glich, aber nur wenig, und dauerte mehrere Jahre, am Ende fast sechs Jahre. Ich dachte, wenn ich aufh\u00f6re, wird alles besser. Doch als ich die Cremes absetzte, war mein K\u00f6rper nicht mehr in der Lage, gen\u00fcgend eigenes Cortisol zu produzieren, und eine heftige Entz\u00fcndung breitete sich am ganzen K\u00f6rper aus. Die erste gro\u00dfe Welle hielt etwa acht Monate an. Diese Phase nennt man \u201eRebound\u201c. Solche Rebounds k\u00f6nnen mehrmals auftreten, je nachdem wie lange und stark man die Steroide verwendet hat. Als es langsam besser wurde, zeigte sich das eigentliche Hautproblem. Ich las viele Blogs und B\u00fccher von Menschen mit \u00e4hnlichen Erfahrungen und hoffte, dass nach dieser Phase alles wieder gut werden w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch auch zehn Jahre sp\u00e4ter treten regelm\u00e4\u00dfig Entz\u00fcndungen auf, und die Haut ist nicht vollst\u00e4ndig geheilt. Wo liegt die Ursache? Dieser Gedanke kreist st\u00e4ndig in meinem Kopf, und ich f\u00fchlte mich gefangen in einer Endlosschleife. Au\u00dferdem war ich als Kind ziemlich sensibel, hatte oft Probleme mit Magen und Darm und auch psychische Belastungen. Ich vermutete, dass das alles zusammenh\u00e4ngt, aber niemand konnte mir eine klare Antwort geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor drei Jahren \u00e4nderte sich einiges, als meine Mutter wegen Divertikulitis ins Krankenhaus musste. Diese Krankheit kannten weder sie noch ich, und dass meine sonst sehr gesunde Mutter pl\u00f6tzlich station\u00e4r behandelt wurde, war ein gro\u00dfer Schock. Ich begann im Internet nach Informationen zu suchen, was Divertikulitis eigentlich ist und ob es Heilungsm\u00f6glichkeiten gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei stie\u00df ich auf eine YouTube-Reihe von \u201e<strong>Naturopath Saya<\/strong>\u201c. Ihre Videos waren so spannend, dass ich jeden Tag welche anh\u00f6rte. Ich fragte mich, was ein Naturopath genau macht, und besuchte <a href=\"https:\/\/www.hummingbirdhealth.info\/\"><strong>ihre Webseite<\/strong><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Naturopath ist in Australien ein staatlich gepr\u00fcfter Beruf, der sechs Jahre Studium in Epidemiologie, Biochemie, Mikrobiologie, Genetik, Pharmazie, Ern\u00e4hrung und traditioneller chinesischer Medizin umfasst. Sie sind also echte Gesundheits Profis. Besonders beeindruckt hat mich ihr Motto \u201e<strong>Heal from the root<\/strong>.\u201c , genau nach so einer ganzheitlichen Heilung hatte ich gesucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich nahm Kontakt zu Saya auf, wir erarbeiteten einen Plan, und schlie\u00dflich lie\u00df ich umfangreiche Untersuchungen machen, also Blutabnahme, Haaranalysen auf Schwermetalle, Darmflora-Tests und sogar Gentests. Was steckt wirklich hinter meinen Problemen?<\/p>\n\n\n\n<p>Nach zwei Online-Sitzungen wurden die Ergebnisse klarer und ich m\u00f6chte hier einige Punkte grob zusammenfassen.<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83d\ude22 <strong>Die Haaranalyse<\/strong> zeigte, dass zwar keine gef\u00e4hrlichen Schwermetalle \u00fcber dem Grenzwert waren, aber wichtige Mineralien wie Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium stark fehlten. Das war bei den bisherigen Bluttests in der Klinik nie aufgefallen. Mineralstoffmangel st\u00f6rt das Elektrolytgleichgewicht und beeintr\u00e4chtigt Funktionen von Nerven und Muskeln usw. Mein K\u00f6rper war also praktisch wie eine W\u00fcste, <strong>ein Mineralmangel als erstes gro\u00dfes Problem<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83d\ude22 Au\u00dferdem wurde eine schwere <strong>Eisenmangelan\u00e4mie<\/strong> festgestellt. Das ist auch ein Mineralstoffproblem, denn mein Ferritinwert, der den Eisenspeicher im K\u00f6rper anzeigt, war dauerhaft niedrig. Dass der Wert diesmal wenigstens zweistellig blieb, fand ich schon fast erfreulich \ud83d\ude05. Ferritin wird haupts\u00e4chlich in der Leber gespeichert. Wenn die Leber nicht richtig funktioniert, sinkt der Ferritinspiegel. Das k\u00f6nnte bei mir ein Grund sein, warum sich keine Reserven aufbauen.<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83d\ude22 Beim <strong>Bluttest<\/strong> fiel auch ein erh\u00f6hter <strong>Homocysteinwert<\/strong> auf. Das wird normalerweise nicht oft getestet, ist aber wichtig, weil ein hoher Wert die Blutgef\u00e4\u00dfe sch\u00e4digt und die Durchblutung verschlechtert. Das erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr Herzinfarkt oder Schlaganfall&#8230; Bei mir sind au\u00dferdem die Blutpl\u00e4ttchen oft erh\u00f6ht, was das Blut \u201edicker\u201c macht. Eisenmangel kann ein Grund sein, aber ich muss das dringend in den Griff bekommen. Ein Hauptgrund f\u00fcr erh\u00f6htes Homocystein ist <strong>ein Mangel an B-Vitaminen<\/strong> (bei mir insbesondere B6 und Fols\u00e4ure). Ab jetzt liegt der Fokus auf der Zufuhr dieser Vitamine. Au\u00dferdem spielt das N\u00e4hrstoff <strong>Cholin<\/strong> eine wichtige Rolle f\u00fcr die Gef\u00e4\u00df-und auch Gehirngesundheit. Diese N\u00e4hrstoffe kommen vor allem in tierischen Lebensmitteln vor. Wer haupts\u00e4chlich pflanzlich isst, sollte besonders darauf achten.<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83d\ude22 Beim<strong> Darmflora Test<\/strong> zeigte sich ebenfalls ein Problem, &#8220;<strong>Leaky-Gut-Syndrom<\/strong>&#8220;. Das bedeutet, dass die Darmwand besch\u00e4digt ist und Stoffe durchl\u00e4sst, die normalerweise drau\u00dfen bleiben sollten. So gelangen Giftstoffe in den K\u00f6rper, was die Hautprobleme erkl\u00e4rt. Besonders schlechte Bakterien waren stark vertreten. Meine Behandlung begann deshalb mit der Bek\u00e4mpfung dieser \u201eb\u00f6sen\u201c Darmbakterien. Au\u00dferdem wirkt sich eine schlechte Darmflora negativ auf die Hormonbalance aus, insbesondere auf \u00d6strogen. Bei mir wird zu viel \u00d6strogen \u00fcber den Darm nicht ausgeschieden, was zu einem \u00dcberschuss f\u00fchrt. Faszinierend, wie eng alles zusammenh\u00e4ngt!<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83d\ude22 Bei den <strong>Gentest<\/strong>s gab es eine \u00dcberraschung&#8230;<strong>Meine Gene sind typisch japanisch!<\/strong> Konkret hei\u00dft das, dass ich die Gene habe, die Fett und Laktose in Milchprodukten nicht gut abbauen k\u00f6nnen, also eine Unvertr\u00e4glichkeit. Ich habe diese Gene von meiner Mutter geerbt. Obwohl ich Milchprodukte liebe, war das eine \u00dcberraschung, aber auch eine Erleichterung, denn ich wusste bisher nicht genau, was ich meiden sollte. Es scheint, dass gerade diese Unvertr\u00e4glichkeit zum Leaky-Gut beitr\u00e4gt. Alles h\u00e4ngt zusammen. Au\u00dferdem neige ich genetisch zu Entz\u00fcndungen, langsamer Heilung und einer eingeschr\u00e4nkten Leberentgiftung. Meine Ern\u00e4hrung muss deshalb genau darauf abgestimmt sein. Zudem gibt es Substanzen, die mein K\u00f6rper nur schwer verwerten kann, was auch psychische Probleme wie Angstzust\u00e4nde erkl\u00e4ren k\u00f6nnte. Jetzt macht vieles Sinn!<\/p>\n\n\n\n<p>Das war nur ein kleiner Ausschnitt, aber man sieht schon, wie viel zu tun ist \ud83d\udcaa. Ich bekomme jetzt genaue Empfehlungen, wie ich Darmflora und Leberfunktion verbessern und Mineralien sowie essentielle Fetts\u00e4uren erg\u00e4nzen kann. Der Plan l\u00e4uft gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorher habe ich schon Allergietests und viele N\u00e4hrstoffanalysen gemacht, aber die &#8220;WURZELN&#8221; wurden nie gefunden. Die umfassenden Untersuchungen jetzt haben geholfen, die Zusammenh\u00e4nge zu erkennen und die Behandlung viel einfacher zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben meiner genetischen Veranlagung kommen auch sch\u00e4dliche Einfl\u00fcsse von Kindheit an dazu, wie zum Beispiel Impfstoffe, Antibiotika, Steroide, Lebensmittelzusatzstoffe und Umweltgifte , die meinen K\u00f6rper lange belastet haben. Leider gab es keine Mediziner, die das ernst genommen haben. Medikamente lindern zwar Symptome, k\u00f6nnen aber auch neue Krankheiten verursachen. Ich habe lange an der Schulmedizin gezweifelt, vor allem wenn es um chronische Beschwerden geht (nicht gegen die Schulmedizin an sich\ud83d\ude09), doch jetzt sehe ich einen Weg, \u201e<strong>Heilen an der Wurzel<\/strong>.\u201c Das ist mein Weg, und jetzt gibt es endlich Licht am Ende des Tunnels.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ursachen zu finden und zu behandeln ist kein schneller Prozess. Es kann Monate oder Jahre dauern, und man muss selbst aktiv sein und sein Leben bewusst gestalten. Aber zu wissen, dass es jemanden gibt, der sich wirklich um einen k\u00fcmmert, hat mir so viel Ruhe gegeben. Ich freue mich jetzt sehr auf die Zukunft \ud83d\ude0c.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin ihr sehr dankbar und hoffe, dass das Bewusstsein f\u00fcr ganzheitliche Heilung statt nur Symptombehandlung weiter w\u00e4chst. Am Ende sind wir selbst die besten \u00c4rzte f\u00fcr unseren K\u00f6rper.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Dank, dass ihr bis zum Schluss gelesen habt! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo ihr Lieben, hier ist Elisa! Es ist weiterhin kalt, wie geht es euch? 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