{"id":2557,"date":"2025-12-07T21:00:00","date_gmt":"2025-12-07T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/mathae.jp\/blog\/?p=2557"},"modified":"2025-12-11T20:33:36","modified_gmt":"2025-12-11T11:33:36","slug":"reise-nach-kyoto-und-nara-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mathae.jp\/blog\/de\/reise-nach-kyoto-und-nara-teil-2\/","title":{"rendered":"Reise nach Kyoto und Nara \u2013 Teil 2"},"content":{"rendered":"\n<p>Hallo ihr Lieben, hier ist Elisa!<\/p>\n\n\n\n<p>Mein einmonatiger Aufenthalt in der Heimat ist nun vorbei, und diesmal melde ich mich wieder aus \u00d6sterreich. Begleitet mich auch weiterhin auf meiner Reise durch Nara und Kyoto<strong> \ud83d\ude0c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Tag endete im To-ji Tempel in Kyoto, aber der zweite Tag begann im Bambuswald von Saga-Arashiyama. W\u00e4hrend der Corona-Zeit war ich schon einmal dort, und die Ruhe und das wundersch\u00f6ne Gr\u00fcn haben mich so beeindruckt, dass ich es meiner Mutter unbedingt zeigen wollte. Deshalb sind wir fr\u00fch morgens losgegangen, um den Menschenmassen aus dem Weg zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Saga-Arashiyama Bambus Wald und Togetsu-Br\u00fcke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Saga-Arashiyama wird durch die Togetsukyo-Br\u00fccke in zwei Teile geteilt: im Norden hei\u00dft es Saga, im S\u00fcden Arashiyama. Seit der Heian-Zeit war die Gegend als Erholungsort f\u00fcr den Adel bekannt. Hier befindet sich auch die Saga-In (Daikaku-ji), ein ehemaliger kaiserlicher Palast, der von Kaiser Saga errichtet wurde. Au\u00dferdem gibt es den Tenryu-ji Tempel, den Bambusweg und viele weitere Schreine, Tempel und Naturattraktionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da wir an diesem Tag noch nach Nara weiterreisen wollten, hatten wir einen straffen Plan. Wir spazierten durch den Bambusweg und erkundeten zu Fu\u00df die Gegend rund um die Togetsukyo-Br\u00fccke, bevor wir zur\u00fcck zum Bahnhof Kyoto gingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom JR-Bahnhof Saga-Arashiyama sind wir etwa zehn Minuten gelaufen, bis der wundersch\u00f6ne gr\u00fcne Bambuswald vor uns auftauchte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0376-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2493\" style=\"aspect-ratio:0.7500367376928729;width:349px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0376-768x1024.jpg 768w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0376-225x300.jpg 225w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0376-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0376-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0376-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0373-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2492\" style=\"width:512px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0373-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0373-300x225.jpg 300w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0373-768x576.jpg 768w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0373-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0373-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie erwartet war es am fr\u00fchen Morgen ruhig, und wir konnten die Stille des Bambuswaldes in vollen Z\u00fcgen genie\u00dfen. Obwohl die Natur hier gut gepflegt und erhalten wird, gibt es leider in den letzten Jahren durch den wachsenden Tourismus auch unsch\u00f6ne Dinge, wie das Einschneiden von Initialen in die Bambusstangen. Viele Besucher sind zwar sch\u00f6n, aber die grundlegenden Regeln des Respekts sollten nat\u00fcrlich immer eingehalten werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"678\" src=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_0036-1024x678.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2497\" style=\"aspect-ratio:1.510317702130017;width:497px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_0036-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_0036-300x199.jpg 300w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_0036-768x509.jpg 768w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_0036-1536x1017.jpg 1536w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_0036-2048x1356.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn man den Bambusweg weitergeht, sieht man den Nonomiya-Schrein. Dieser Schrein hat eine Verbindung zum Ise-Schrein und taucht sogar im \u201eGenji Monogatari\u201c auf. Er ist bekannt als Ort f\u00fcr Liebesgl\u00fcck, Kindersegen und eine sichere Geburt, weshalb viele Menschen ihn besuchen. Beim letzten Mal habe ich auch ein Schutzamulett gekauft und um Liebesgl\u00fcck gebetet&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend wir die Natur und die Sehensw\u00fcrdigkeiten genossen, machten wir uns auf den Weg zur Togetsukyo-Br\u00fccke, die meine Mutter unbedingt sehen wollte. Sie schaut jeden Tag Krimis, und viele davon spielen in Kyoto, wobei die Togetsukyo-Br\u00fccke oft vorkommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Urspr\u00fcnglich hie\u00df die Br\u00fccke \u201eHorinji-Br\u00fccke\u201c, da sie 836 f\u00fcr den Besuch des Horinji-Tempels gebaut wurde. Sp\u00e4ter, in der Kamakura-Zeit, soll Kaiser Kameyama die Br\u00fccke so beschrieben haben, dass es aussieht, als w\u00fcrde der Mond \u00fcber die Br\u00fccke wandern \u2013 daher stammt der Name \u201eTogetsukyo\u201c (Br\u00fccke, \u00fcber die der Mond wandert). Aha, das erkl\u00e4rt einiges!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"678\" src=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_0043-1024x678.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2498\" style=\"aspect-ratio:1.510317702130017;width:500px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_0043-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_0043-300x199.jpg 300w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_0043-768x509.jpg 768w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_0043-1536x1017.jpg 1536w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/DSC_0043-2048x1356.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Und hier ist die ber\u00fchmte Togetsukyo-Br\u00fccke. Im Hintergrund sieht man den Ogura-Berg, der zwar noch nicht ganz herbstlich gef\u00e4rbt war, aber die wundersch\u00f6ne Landschaft hat uns sehr entspannt und begeistert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nanyen-ji-Tempel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bevor wir nach Nara weiterreisen, wollen wir noch einen weiteren Ort besuchen: den Nanzen-ji-Tempel. Tats\u00e4chlich wollte meine Mutter diesen unbedingt sehen, weil er auch oft in Krimis vorkommt! Besonders ber\u00fchmt ist das dortige Wasserleitungsmauerwerk, das \u201eSuirokaku\u201c, und das wollte sie unbedingt sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben uns entschieden, zu Fu\u00df dorthin zu gehen und sind vom Heian-Schrein aus gestartet, was eine ziemlich lange Strecke war, aber wir haben es schlie\u00dflich gut geschafft.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck ins 13. Jahrhundert: Nanzen-ji war urspr\u00fcnglich ein kaiserlicher Landsitz des Kaisers Kameyama. Da Kaiser Kameyama den Buddhismus, besonders den Zen, sehr sch\u00e4tzte, lie\u00df er seinen Landsitz in einen Zen-Tempel umwandeln \u2013 so entstand der Nanzen-ji. Obwohl der Tempel im Laufe der Zeit mehrmals durch Br\u00e4nde zerst\u00f6rt wurde, hat er sich immer wieder erholt und zeigt sich heute in seiner jetzigen Form.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0407-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2499\" style=\"width:384px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0407-768x1024.jpg 768w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0407-225x300.jpg 225w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0407-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0407.jpg 1512w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"597\" height=\"768\" src=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/\u30b9\u30af\u30ea\u30fc\u30f3\u30b7\u30e7\u30c3\u30c8-2025-12-06-185014.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2504\" style=\"aspect-ratio:0.77734375;width:388px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/\u30b9\u30af\u30ea\u30fc\u30f3\u30b7\u30e7\u30c3\u30c8-2025-12-06-185014.jpg 597w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/\u30b9\u30af\u30ea\u30fc\u30f3\u30b7\u30e7\u30c3\u30c8-2025-12-06-185014-233x300.jpg 233w\" sizes=\"(max-width: 597px) 100vw, 597px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Es gibt viele Sehensw\u00fcrdigkeiten wie das gro\u00dfe Sanmon-Tor, den Zen-Garten im Kare-Sansui-Stil und nat\u00fcrlich das Suirokaku. Dementsprechend besuchen viele Menschen den Tempel.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0414-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2506\" style=\"aspect-ratio:1.3333333333333333;width:557px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0414-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0414-300x225.jpg 300w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0414-768x576.jpg 768w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0414-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0414.jpg 2016w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Hier sieht man das ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigte Suirokaku, das in vielen Krimis auftaucht. Es ist ein beeindruckendes Backstein-Bogenbauwerk, durch das Wasser aus dem Biwa-See flie\u00dft. \u00dcbrigens wurde es erst im Mai 2025 zum Nationalschatz erkl\u00e4rt \u2013 wirklich passend zur heutigen Zeit!<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem wir die Sehensw\u00fcrdigkeiten Kyotos so gut es ging erkundet hatten, sind wir gem\u00fctlich mit dem Zug vom Kyoto-Bahnhof zum Kintetsu Nara-Bahnhof gefahren. Die vielen Tage voller Sightseeing hatten uns doch ganz sch\u00f6n m\u00fcde gemacht, aber an diesem Tag beschlossen wir, unseren Ausflug mit einem Besuch des Horyu-ji-Tempels abzuschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hoyu-ji<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir hatten zwar vorher den Weg auf der Karte studiert, doch die tats\u00e4chlichen Entfernungen untersch\u00e4tzten wir ein wenig. Obwohl es vom Horyu-ji-Bahnhof einen Bus gibt, liefen wir etwa 20 Minuten zu Fu\u00df \u2013 ganz sch\u00f6n tapfer \ud83d\ude05<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor wir die \u00e4lteste erhaltene Holzbauweise Japans bewunderten, g\u00f6nnten wir uns erstmal eine kleine St\u00e4rkung. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0416-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2511\" style=\"width:550px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0416-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0416-300x225.jpg 300w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0416-768x576.jpg 768w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0416-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_E0416-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Mein absolutes Lieblings-Eis: Warabi-Mochi Softeis. Die Kombination mit schwarzem Zuckersirup ist einfach unschlagbar. Nachdem ich mit der S\u00fc\u00dfe meine M\u00fcdigkeit vertrieben hatte, ging es frisch gest\u00e4rkt weiter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0419-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2512\" style=\"aspect-ratio:1.3333333333333333;width:565px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0419-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0419-300x225.jpg 300w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0419-768x576.jpg 768w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0419-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0419-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei diesem herrlichen Wetter kamen wir schlie\u00dflich am Horyu-ji an. Ich hatte gedacht, \u00fcberall sei viel los, aber hier, etwas abseits vom Zentrum, war es \u00fcberraschend ruhig \u2013 nur vereinzelt waren Besucher unterwegs, was eine sehr entspannte Atmosph\u00e4re schuf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0425-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2513\" style=\"width:537px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0425-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0425-300x225.jpg 300w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0425-768x576.jpg 768w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0425-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0425-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie schon erw\u00e4hnt, ist Horyu-ji eine der \u00e4ltesten erhaltenen Holzbaugruppen der Welt (\u00fcber 1300 Jahre alt!). Der Baustil stammt aus der Asuka-Zeit und zeigt Einfl\u00fcsse aus dem Festland, entwickelte sich aber in Japan weiter. Horyu-ji gilt als eine der historischen St\u00e4tten, die den Ursprung der japanischen buddhistischen Kultur markieren. Sowohl die Pagode als auch die Haupthalle sind die \u00e4ltesten in Japan. Man sagt, dass Prinz Sh\u014dtoku zusammen mit Kaiserin Suiko den Tempel errichten lie\u00df. In der Haupthalle steht die ber\u00fchmte Shaka-Sanzon-Statue, die angeblich das Bildnis von Prinz Sh\u014dtoku tr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Geb\u00e4ude herum zieht sich ein Arkadengang, der eine ruhige Erkundung erlaubt. Obwohl der Stil weder prunkvoll noch auff\u00e4llig ist, vermittelt die schlichte, aber kraftvolle Architektur ein Gef\u00fchl von innerer Ruhe.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0432-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2514\" style=\"width:594px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0432-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0432-300x225.jpg 300w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0432-768x576.jpg 768w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0432-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/mathae.jp\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0432-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss m\u00f6chte ich euch noch das Yumedono vorstellen. Diese achteckige Halle beherbergt die Statue von Prinz Sh\u014dtoku und ist eine seltene buddhistische Bauform in Japan. Der Name \u201eYumedono\u201c (Traumhalle) stammt daher, dass Prinz Sh\u014dtoku hier oft seine Tr\u00e4ume gehabt haben soll. \u00dcbrigens wurde unser Elternhaus zw\u00f6lfseitig gebaut, und mein Vater erz\u00e4hlte mir, dass er sich dabei vom Yumedono inspirieren lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>So endete unser zweiter Tag mit einem beeindruckenden Besuch von Horyu-ji. Beim n\u00e4chsten Mal starten wir mit dem dritten Teil, bei dem es um den Todai-ji und den Nara-Park geht. Vielen Dank, dass ihr bis zum Schluss gelesen habt! Freut euch auf das n\u00e4chste Mal \ud83c\udf1f<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo ihr Lieben, hier ist Elisa! 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