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Neujahrsgrüße aus Wien

Liebe Leserinnen und Leser,
wir wünschen euch ein frohes neues Jahr!

Das Jahr 2026 hat bereits begonnen und vier Tage sind schon vergangen! Wie geht es euch?
Den ersten Blogbeitrag in diesem Jahr schreibe ich „Elisa“, und meine Schwester „Karin“ und ich werden auch weiterhin gemeinsam Blogbeiträge schreiben und Neuigkeiten teilen. Wir freuen uns, wenn ihr auch dieses Jahr wieder mit dabei seid!

Das Foto des Sonnenaufgangs, das ihr hier seht, ist leider kein „Neujahrssonnenaufgang“, sondern wurde an einem ungewöhnlich klaren Wintermorgen in Wien aufgenommen. Auf der Gloriette, dem Hügel gegenüber dem berühmten Schloss Schönbrunn, konnte ich genau den richtigen Moment des Morgens erleben. Besonders schön war das Spiegelbild der Gloriette im Teich davor. Kein Wunder also, dass viele Menschen dort mit ihren Kameras standen.

Auch von vorne betrachtet ist die Gloriette sehr beeindruckend. An diesem Tag spiegelte sie sich im kalten, zugefrorenen Wasser, doch an wärmeren, windstillen Tagen kann man sie noch viel klarer im Wasser sehen. Die Luft war an diesem Morgen besonders rein, und es war einfach ein wunderbarer Start in den Tag.

Wenn man durch den Wald spaziert, hört man viele verschiedene Stimmen und Geräusche.

Plötzlich hallte ein deutliches „Klopf, klopf“ durch den Wald. Als ich nach oben sah, entdeckte ich einen Buntspecht, der eifrig an einem Baum hackte. Da die Männchen einen roten Fleck am Kopf haben, war es wohl ein männlicher Specht. Normalerweise fliegen sie sofort davon, sobald man die Kamera hebt, doch an diesem Tag war er so konzentriert, dass ich seine wunderschönen Farben ganz deutlich festhalten konnte.

Ein paar Schritte weiter hörte ich ein „Rascheln“ im Unterholz. Vielleicht ein Eichhörnchen? Als ich genauer hinsah, kam eine Amsel zum Vorschein. Männliche Amseln erkennt man an dem orangefarbenen Augenring und Schnabel, also auch hier ein Männchen. Auf Englisch nennt man sie „Blackbird“, und sie sind bekannt für ihren klaren, schönen Gesang.

Und zum Schluss die wohl bekanntesten Bewohner dieses Waldes, die Eichhörnchen. An diesem Tag waren es erstaunlich viele, und ich hatte kaum Zeit, die Kamera aus der Hand zu legen.

Auch bei Eichhörnchen gilt… Jedes ist anders! Manche sind schüchtern und flüchten sofort, andere kommen neugierig ganz nah an die Menschen heran, und wieder andere bleiben an einem Ort und knabbern unermüdlich weiter. Wenn ihr sie beobachtet, merkt ihr, wie faszinierend Tiere eigentlich sind.

Ich bin keine Fotografin, aber ich finde es unglaublich spannend, die Besonderheiten eines Motivs durch das Objektiv einzufangen. Egal ob Gebäude, Menschen oder Tiere, einen bestimmten Moment festhalten zu können, ist eine erstaunliche Technik. Heutzutage kann man mit dem Handy ganz leicht schöne Fotos machen und sie bearbeiten. Vielleicht sehnt ihr euch gerade deshalb umso mehr nach einer echten, natürlichen Wahrnehmung, die nicht nur von Technik abhängt…

Vielen Dank, dass ihr auch heute wieder bis zum Schluss gelesen habt!
Ich freue mich, wenn ihr auch beim nächsten Mal wieder mit dabei seid 🌟

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この記事を書いた人/Autorin dieses Artikels

In Japan aufgewachsen, jetzt in Wien lebende Phytotherapeutin.
Hobbys: Fotografie und Bloggen!

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