Hallo, hier ist Elisa!
Heute ist Valentinstag. In Japan ist es üblich, dass Frauen den Männern Schokolade oder Süßigkeiten schenken.
In Europa hingegen ist es so, dass Männer den Frauen Blumen oder andere Geschenke machen, nicht wahr?

Und trotzdem… mein Partner ist gerade unterwegs, deshalb gibt es dieses Jahr weder Geschenke zum Verschenken noch zum Bekommen😅
Aber nun zum Themawechsel!
Ab heute möchte ich mich in mehreren Beiträgen mit dem Thema „Duft“ beschäftigen. Wenn man die Blumen auf dem Foto sieht, denkt man sofort an einen angenehmen Duft. Doch das Thema, über das ich schreiben werde, umfasst nicht nur natürliche Düfte, sondern auch die sogenannten synthetischen Duftstoffe und deren Auswirkungen. Man denkt ja oft, dass Duftstoffe doch nichts Schlechtes sein können, aber in den letzten Jahren häufen sich die Berichte über gesundheitliche Beeinträchtigungen durch künstlich hergestellte, intensive Düfte.
Ich war schon als Kind recht empfindlich gegenüber chemischen Substanzen. Zum Beispiel wurde mir schon mal schlecht oder ich musste mich übergeben, wenn ich in Gebäuden mit neuen Baumaterialien verweilte. Das liegt an den Gerüchen, die wir durch die Nase aufnehmen. Besonders aktuell diskutiert werden heute Duftstoffe, die wir im Alltag über Weichspüler, Waschmittel, Parfüm, Raumdüfte, Körperpflegeprodukte, Aromakerzen und sogar Süßigkeiten aufnehmen.
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass manche Menschen stark parfümierte Weichspüler tragen oder dass Geschenke einen intensiven Duft haben? Für die Nutzer sind diese Düfte längst „normal“, aber für andere riechen sie oft einfach „anders“. Ob man das als angenehm oder unangenehm empfindet, hängt stark von der Person und ihrer Empfindlichkeit ab.
Die Geschichte der Düfte ist sehr alt. Seit Tausenden von Jahren spielen sie eine Rolle im menschlichen Leben. Im alten Ägypten, Griechenland und Rom u.a. wurden ätherische Öle aus Pflanzen (Gewürze, Blumen usw.) nicht nur für Rituale und Schönheit, sondern auch für die Gesundheit verwendet. Im 19. Jahrhundert gelang es dann mit Hilfe der Chemie, Duftmoleküle zu isolieren und künstlich herzustellen. So konnten Duftstoffe schnell, günstig und jederzeit im Labor produziert werden.
Viele Menschen verwenden synthetische Duftstoffe, um Körpergerüche oder unangenehme Gerüche im Haus zu überdecken. Zuerst möchte ich aus meiner Sicht die Unterschiede zwischen natürlichen und künstlichen (synthetischen) Duftstoffen vorstellen.
Natürliche Duftstoffe
- Werden aus Blüten, Blättern, Früchten, Rinde und anderen Pflanzenteilen extrahiert
- Es gibt etwa 300 natürliche Duftstoffe
- Die Extraktionsmengen sind gering und die Düfte daher teuer
- Sie sind biologisch abbaubar
- In kontrollierten Mengen können sie zur Gesundheitserhaltung und Krankheitsvorbeugung beitragen
- Viele ätherische Öle verflüchtigen sich schnell, die Duftdauer liegt meist bei 2–6 Stunden (je nach Öl; schwere Basistöne können bis zu 24 Stunden oder länger halten)
- Sie oxidieren und sind nur begrenzt haltbar
Synthetische Duftstoffe
- Werden vollständig künstlich im Labor hergestellt
- Es gibt etwa 3.000 synthetische Duftstoffe
- Über 90 % der Inhaltsstoffe sind erdölbasiert
- Sie können natürliche Düfte nachahmen oder völlig neue, in der Natur nicht vorkommende Düfte kreieren
- Viele enthalten Stoffe, die schädlich für Mensch und Umwelt sein können (sie verbleiben im Körper und sind nicht biologisch abbaubar)
- Die Zusammensetzung wird oft nicht vollständig deklariert
- Die Duftwirkung hält je nach Produkt mehrere Tage bis Monate an
- Sie sind haltbar und können über Jahre verwendet werden
Das war ein grober Vergleich. Was denkt ihr? Welche Duftstoffe bevorzugt ihr?
Als ich vor etwa sieben Jahren Aromatherapie lernte, betonte meine Dozentin immer wieder: „Natürliche Düfte bleiben nicht lange erhalten. Künstliche, langanhaltende Düfte hingegen lagern sich in unserem Körper ab und wirken langsam darauf ein…“
Im nächsten Beitrag möchte ich dann auf die gesundheitlichen Auswirkungen von Düften eingehen. Ich hoffe, das hilft euch bei der Auswahl von Aromaprodukten im Alltag.
Bis zum nächsten Mal! 😌


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